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Orientierungslauf

Typische Dauer:
1h 30m

Teams navigieren mit Karte und Kompass durch einen Outdoor-Kurs zu Kontrollposten — foerdert Navigationsfaehigkeiten, Entscheidungsfindung und Ausdauer.

Zweck

Der Orientierungslauf ist eine Navigationsherausforderung, bei der Teams mit Karte und Kompass eine Reihe von Kontrollposten im natuerlichen Gelaende finden. Er entwickelt Entscheidungsfindung unter Unsicherheit, strategische Routenplanung, koerperliche Ausdauer und Teamkommunikation. Die Uebung bringt Teams aus Konferenzraeumen in die Natur und schafft gemeinsame Abenteuererlebnisse, die Bindungen staerken.

Auf einen Blick

  • Gruppengroesse: 6–40 Teilnehmende (3er- bis 5er-Teams)
  • Dauer: 90 Minuten
  • Schwierigkeit: Mittel bis Fortgeschritten
  • Facilitationsstil: Briefing mit autonomer Durchfuehrung
  • Setting: Draussen; Park, Wald oder Campus mit abwechslungsreichem Gelaende

Ablauf

  1. Briefing (10 Min.): Grundlagen des Kartenlesens und Kompassgebrauchs vermitteln. Bewertungssystem und Sicherheitsgrenzen erklaeren.
  2. Material verteilen (5 Min.): Jedes Team erhaelt eine Karte, einen Kompass, eine Kontrollpostenliste und eine Stempelkarte oder ein Telefon zur Aufzeichnung.
  3. Navigationsphase (60 Min.): Teams navigieren autonom. Eine feste Rueckkehr-Deadline setzen. Verspaetete Teams verlieren Punkte.
  4. Bewertung und Reflexion (15 Min.): Gefundene Kontrollposten zaehlen. Besprechen: Wie habt ihr eure Route gewaehlt? Wie habt ihr Entscheidungen aufgeteilt? Wie hat sich Unsicherheit angefuehlt?

Material

  • Orientierungskarten (eine pro Team, mit Kontrollposten vormarkiert)
  • Kompasse (einer pro Team)
  • Kontrollposten-Markierungen (Flaggen, Stempel oder QR-Codes)
  • Stempelkarten oder Smartphone-App zur Aufzeichnung
  • Erste-Hilfe-Kasten
  • Kommunikationsgeraete (Telefone, Funkgeraete) fuer Sicherheit

Stolperfallen & haeufige Fehler

  • Gebiet zu gross: Den Kurs in sicheren Grenzen und einem 60-Minuten-Gehradius halten.
  • Kein Sicherheitsplan: Grenzen, Buddy-System und Check-in-Protokoll festlegen. Einen Notfallkontaktplan haben.
  • Unzureichendes Kartentraining: Eine 5-minuetige Auffrischung verhindert Frustration. Nicht jeder hat einen Kompass benutzt.
  • Alle Kontrollposten zu leicht oder zu schwer: Schwierigkeitsgrade mischen. Einige schnelle Erfolge nahe am Start einbauen.

Inklusion & Barrierefreiheit

  • Routen mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden anbieten, einschliesslich rollstuhlzugaenglicher Wege.
  • Sicherstellen, dass Teams eine Mischung aus Fitnessniveaus haben und Rollen zuweisen (Navigator, Temposetzer, Spaeher).
  • Wasser, Sonnenschutz und wettergemaesse Ausruestungserinnerungen bereitstellen.

Varianten

  • Punkte-Orientierungslauf: Kontrollposten haben unterschiedliche Punktwerte. Teams waehlen, welche sie innerhalb des Zeitlimits ansteuern.
  • Foto-Orientierungslauf: Statt physischer Kontrollposten muessen Teams bestimmte auf ihrer Liste beschriebene Merkmale fotografieren.
  • Nacht-Orientierungslauf: Bei Daemmerung oder Dunkelheit mit Stirnlampen durchgefuehrt. Veraendert die Erfahrung dramatisch.

Wann NICHT einsetzen

  • Bei extremem Wetter (Hitze, Gewitter, dichter Nebel).
  • Ohne angemessene Sicherheitsvorkehrungen und Kommunikationsgeraete.
  • Wenn das Gelaende echte Gefahren birgt (Klippen, tiefes Wasser, gefaehrliche Wildtiere).
  • Bei Gruppen mit Personen, die moderate Strecken nicht zu Fuss zuruecklegen koennen ohne Alternativen.

Quelle & Weiterlesen

  • Internationaler Orientierungslauf-Verband. Richtlinien fuer Veranstaltungsorganisation.
  • McNeill, C., Cory-Wright, J. und Renfrew, T. (2006). Teaching Orienteering. Human Kinetics.

Aus den Bausteinen eine Agenda machen

Leg den Tag an, zieh die Blöcke in die Reihenfolge, die dir vorschwebt, und lass die Zeiten sich selbst ausrechnen. Oder beschreib deiner KI, was du vorhast, und lass sie den ersten Entwurf schreiben.

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