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Pyramide der Teamgrundlagen

Typische Dauer:
1h

Lencionis fünfstufige Pyramide der Teamgrundlagen bewerten und diskutieren, um Vertrauen aufzubauen, Konflikte anzunehmen und Verantwortlichkeit zu fördern.

Zweck

Dieser Workshop nutzt Patrick Lencionis fünfstufiges Modell der Teamgrundlagen als Diagnose- und Gesprächswerkzeug. Teams bewerten sich gegen die fünf Ebenen — Fehlendes Vertrauen, Angst vor Konflikten, Mangel an Commitment, Vermeidung von Verantwortlichkeit und Unaufmerksamkeit für Ergebnisse — und identifizieren konkrete Verbesserungen.

Auf einen Blick

DetailWert
Gruppengröße5–15
Dauer60 Minuten
SchwierigkeitMittel–Schwer
ModerationsstilStrukturierter Dialog
SettingVor Ort oder virtuell

Ablauf

  1. Pyramide präsentieren (10 Min.): Die fünf Ebenen von unten nach oben durchgehen. Erklären, dass jede Ebene die Grundlage für die nächste bildet.
  2. Selbsteinschätzung (10 Min.): Jede Person bewertet das Team bei jeder Dysfunktion (1–5-Skala oder Rot/Gelb/Grün).
  3. Ebene-für-Ebene-Diskussion (30 Min.): Von unten (Vertrauen) beginnen, aggregierte Bewertungen enthüllen. Für die schwächste Ebene eine strukturierte Diskussion moderieren.
  4. Eine Aktion pro Ebene (5 Min.): Für die 1–2 schwächsten Ebenen ein konkretes Experiment für die nächsten 2 Wochen vereinbaren.
  5. Abschluss (5 Min.): Jede Person teilt, was am herausforderndsten zu diskutieren war — das baut selbst Vertrauen auf.

Material

  • Teamgrundlagen-Pyramiden-Poster oder Folie
  • Bewertungsfragebogen (Lencionis offizieller oder eine vereinfachte Version)
  • Flipchart für Maßnahmen
  • Klebepunkte oder digitale Abstimmung für Bewertung

Stolperfallen & häufige Fehler

  • Oben anfangen: Immer von unten nach oben arbeiten. Vertrauen ist das Fundament.
  • Einzelne beschuldigen: Dysfunktionen als Teammuster rahmen, nicht als persönliches Versagen.
  • Zu schnell zu tief gehen: Wenn Vertrauen sehr gering ist, ist das Team möglicherweise nicht bereit für eine vollständige Diskussion.
  • Als einmalige Aktion nutzen: Das Modell funktioniert am besten als wiederkehrende Diagnose (vierteljährlich).

Inklusion & Barrierefreiheit

  • Anonyme Bewertung verwenden, damit Personen ehrlich bewerten.
  • Fragebogen vorab bereitstellen, damit Teilnehmende reflektieren können.
  • In der Hauptsprache des Teams moderieren.
  • Psychologische-Sicherheits-Grundregeln vor dem Start aufstellen.

Varianten

  • Buchclub-Format: Ein Kapitel pro Woche lesen, dann die entsprechende Dysfunktion diskutieren.
  • Führungsteam-Fokus: Fragen auf führungsspezifische Verhaltensweisen zuschneiden.
  • Kombination mit Arbeitsvereinbarungen: Dysfunktions-Erkenntnisse nutzen, um Teamvereinbarungen zu erstellen oder zu verfeinern.

Wann NICHT einsetzen

  • Wenn das Team in einer akuten Krise ist — das Modell ist diagnostisch, nicht therapeutisch.
  • Wenn die Führung nicht bereit ist, ehrlich teilzunehmen.
  • Wenn die Bewertung von HR oder Management für Evaluation statt Teamentwicklung genutzt wird.

Quelle & Weiterlesen

  • Patrick Lencioni, *The Five Dysfunctions of a Team* (Jossey-Bass, 2002)
  • Patrick Lencioni, *Overcoming the Five Dysfunctions of a Team* (Jossey-Bass, 2005)

Aus den Bausteinen eine Agenda machen

Leg den Tag an, zieh die Blöcke in die Reihenfolge, die dir vorschwebt, und lass die Zeiten sich selbst ausrechnen. Oder beschreib deiner KI, was du vorhast, und lass sie den ersten Entwurf schreiben.

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